Dienstag, 25. Oktober 2016

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Nicola Yoon

Genre: YA 

Veröffentlichungsdatum: September 2015
Verlag: Dressler Verlag
Seiten: 336
Preis: 16,99  


Sterne: 5/5





Inhalt:
Am Anfang war ein Traum. Und dann war Leben!

Wenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn Madeline hat einen seltenen Immundefekt und ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch dann zieht nebenan der gut aussehende Olly ein - und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren.


Gedanken:
Ich hatte schon viel von dem Buch gehört, dementsprechend waren mein Erwartungen auch ziemlich hoch. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen, schon am ersten Abend hatte ich ein Drittel des Buches geschafft und wollte einfach nur weiterlesen. Nachdem ich es beendet hatte, habe ich es Romy vorgeschlagen und sie hat es sofort gelesen.
Wir beide finden, die Geschichte ist einfach wunderbar gelungen. Neu, Spannend, traurig bezaubernd und romantisch. Die ganze Zeit fiebert man mit. Die Gespräche beider Protagonistin sind einfach toll, besonders gut hat uns gefallen, dass die Geschichte gelegentlich durch Chatverläufe oder Zeichnungen unterbrochen wurde, denn sie haben die Story super ergänzt und das ganze lebendiger wirken lassen. Auch wenn man sich schon ein wenig denken konnte, was passieren wird, war die Geschichte nie langweilig. Jedoch hatten wir beide ganz andere Gesichter und Menschen vor unseren Augen, da die Charaktere erst sehr spät beschrieben wurden und so das Bild, das man von den Charakteren hatte, ein wenig gestört wurde. Insgesamt hätte die Geschichte noch etwa länger und ausgebauter sein können. Das Ende ist mehr als überragend, mit so einem Ende konnte man nicht rechnen. Keine typische Story. Wir würden es jedem weiterempfehlen.

Zitat:
Das Meer ist das Meisterwerk von Mutter Natur - faszinierend, wunderschön, unpersönlich, mörderisch. Denk doch nur: So viel Wasser und du kannst trotzdem vor Durst sterben. Und der einzige Zweck der Wellen ist es, dir die Beine wegzureißen, damit du schneller ertrinkst. Das Meer verschlingt dich mit Haut und Haaren, spuckt dich wieder aus und merkt nicht einmal, dass du überhaupt da warst.
 


http://www.dressler-verlag.de/

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