Alena Graedon
Genre: Sci-Fi
Veröffentlichungsdatum: 11. Januar 2016
Verlag: Heyne
Seiten: 576
Preis: 14,99 €
Sterne: 4/5
Inhalt:
Die nahe Zukunft: Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sind so gut wie ausgestorben – die Smartphones, genannt Mems, übernehmen für die Menschen jegliche Form der Kommunikation. Als Synchronic Inc., ein riesiger Computerkonzern, mittels einer Wörter- App die Sprache selbst monopolisieren will, kommt es zur globalen Katastrophe: Die App setzt einen Virus frei, der den Menschen das Sprachvermögen raubt – völliges Verstummen und im schlimmsten Fall der Tod sind die Folge. Einzig ein Geheimbund aus Linguisten und Lexikografen versucht, Synchronic Inc. aufzuhalten.
Gedanken:
Als ich „Das letzte Wort“ das erste Mal im Laden gesehen habe und den Klappentext gelesen habe, fühlte ich mich sofort angesprochen. Ein Buch in dem es darum geht, dass die Weltbevölkerung seine Sprache durch sogenannte Mems verliert… für eine Linguistikstudentin definitiv ein Muss. Die Rezensionen, die ich bisher davon gelesen hatte, waren nicht sehr aussagekräftig, so dass ich mich entschied, mir selbst meine Meinung darüber bilden zu wollen. Wie in den Rezensionen schon angedeutet, ist es kein Buch, das man mal so einfach auf die Schnelle lesen kann. Von der ersten Minute an muss man mit den Gedanken voll dabei sein, denn sonst verliert man schnell den Anschluss. Die Geschichte blieb über das ganze Buch verteilt, spannend und mysteriös. Von Seite zu Seite wurde es immer verworrener. Da es in dem Buch um Sprache geht, fielen auch einige Wörter, die ich während meines Studiums gelernt hatte, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe, ansonsten hat die Autorin diese aber auch sehr verständlich erklärt. Vom Schreibstil war ich sehr begeistert, denn es wurde ab und an die Erzählperspektive gewechselt, so dass neben der Hauptperson Anna auch andere Leute zu Wort kamen und man deren Beweggründe und Vergangenheit näher kennenlernte. Aufgrund des Verlustes der Sprache wurden manche Wörter durch neue Wörter ersetzt, was dem Lesefluss manchmal sehr zusetzte. Natürlich war mir klar, dass dies gewollt ist und dem Leser deutlich machen soll, wie schwierig es für einen wird, andere Leute zu verstehen, wenn die Sprache verloren geht. Trotzdem hielt ich mich an diesen Wörtern meist lange auf, da ich unbedingt den Sinn des Satzes verstehen wollte.
Am besten haben mir die unterschiedlichen Charaktere gefallen, jeder hatte etwas einzigartiges an sich und Alena Graedon hat es geschafft, dass man sich diese bildlich vorstellen kann. Mich hat die Autorin mit ihrem ersten Roman auf jeden Fall überzeugt und freue mich schon darauf, in Zukunft mehr von ihr zu lesen.
https://www.randomhouse.deAm besten haben mir die unterschiedlichen Charaktere gefallen, jeder hatte etwas einzigartiges an sich und Alena Graedon hat es geschafft, dass man sich diese bildlich vorstellen kann. Mich hat die Autorin mit ihrem ersten Roman auf jeden Fall überzeugt und freue mich schon darauf, in Zukunft mehr von ihr zu lesen.
- Ready Player One - Ernest Cline
- Das Licht der letzten Tage - Emily St. John Mandel
- Erebos - Ursula Poznanski

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