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Mittwoch, 15. Februar 2017

Wie Blut So Rot
Marissa Meyer

Genre: YA

Veröffentlichungsdatum: 24. Januar 2014
Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 432
Preis: 19,99  


Sterne: 4,5/5





Inhalt:
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …


Gedanken:
Wie Blut so rot ist der zweite Teil in der Reihe der Luna-Chroniken. Im Vordergrund des Buches steht Scarlet, die auf der Suche nach ihrer Großmutter ist und dabei auf den Straßenkämpfer Wolf trifft. Im Fokus dieses Buches steht das Märchen von Rotkäppchen, mir hat es sehr gut gefallen, dass Marissa Meyer neue Charaktere in die Geschichte einführte und man trotzdem auch weiterhin einige Kapitel aus Cinders und Kais Sicht lesen konnte. Dadurch wurde die Geschichte sehr abwechslungsreich und noch spannender als ohnehin schon! Das zweite Buch hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil, was ich kaum für möglich gehalten hätte. Das Buch war einfach ein totaler Pageturner! Man lernt noch mehr über die Welt, in der Scarlet und Cinder leben und wie ihre Geschichten womöglich zusammenhängen. Eigentlich gibt es über das Buch gar nicht viel zu sagen, wie auch im vorherigen Teil ist die Geschichhte voller Spannung, schlagfertiger Gespräche und herzerwärmenden Gefühlen. Ich freue mich schon darauf, hoffentlich so bald wie möglich, den die Fortsetzung zu lesen!


https://www.carlsen.de

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Mittwoch, 8. Februar 2017

Wie Monde So Silbern
Marissa Meyer

Genre: YA

Veröffentlichungsdatum: 17. Juni 2015
Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 384
Preis: 18,99  


Sterne: 4,5/5





Inhalt:
Hier trifft klassisches Märchen auf SciFi! Marissa Meyer haucht alten Märchen neues Leben ein und entführt in die magische Welt der Lunarier. Hier ist Aschenputtel ein Cyborg, heißt Cinder und arbeitet als Mechanikerin – bis sie dem Prinzen helfen muss, eine Invasion zu verhindern. Rotkäppchen macht sich in einem Raumschiff durchs Universum auf der Suche nach ihrer verschwundenen Großmutter und trifft dabei den mysteriösen Straßenkämpfer Wolf. Trotz der hochtechnologischen Zukunft sind große Gefühle natürlich nicht wegzudenken und was wäre ein gutes Märchen ohne seinen Prinzen?

Gedanken:
Wie Monde so silbern von Marissa Meyer ist ein Buch, was mich komplett überrascht hat und bei dem ich es nicht abwarten kann, die weiteren Teile zu lesen! Ein Buch dieser Art hatte ich noch nie gelesen, es hat mich total überzeugt, auch wenn ich nach dem ersten Kapitel erst einmal völlig verwirrt war. Als ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich eine Neuerzählung des Märchens Aschenputtel erwartet. Ich dachte, es wäre eine moderne Version der Geschichte, dass die Geschichte so modern wäre und in der Zukunft spielt mit Raumschiffen, Cyborgs und Androiden, hatte ich nicht erwartet! Aber mittlerweile würde ich sagen, dass es das ist, was den Reiz an diesem Buch ausmacht. Es hat meine Erwartungen eben nicht bestätigt, sondern mich total ins kalte Wasser geschmissen. Nachdem ich mich an die unerwartete Szenerie gewöhnt hatte, konnte ich nicht mehr genug von dieser neuen Welt, die ich entdecken durfte, bekommen. Meyer hat wundervolle Charaktere erschaffen, denen man gerne folgt. Cinder ist eine tolle Hauptperson, auch wenn sie sich meiner Meinung nach, zu viele Gedanken über ihr Auftreten macht. Das ist wohl die einzige Sache, die mich ein wenig gestört hat. Auch den Prinz fand ich süß und liebenswert und ich bin sehr gespannt, wie es mit Cinder und ihm weitergeht. Ich mochte besonders, dass ich viele Aspekte aus dem ursprünglichen Märchen wiedererkannte und die Geschichte aber trotzdem so einzigartig blieb. Insgesamt gebe ich dem Buch 4,5 Sterne, denn ich denke, dass die nächsten Bücher noch besser werden! Ich werde das Buch auf jedem Fall jedem weiterempfehlen, der gerne ungewöhnliche Geschichten liest.


https://www.carlsen.de

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Donnerstag, 5. Januar 2017

Harry Potter und das verwunschene Kind
J.K. Rowling

Genre: Fantasy, Theaterstück

Veröffentlichungsdatum: 24. September 2016
Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 336
Preis: 19,99  


Sterne: 1,5/5





Inhalt:
Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!

Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.

Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.

Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.

Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.


Gedanken:

Lange hätte ich alles dafür gegeben, eine Fortsetzung von Harry Potter zu lesen. Jahr für Jahr habe ich gehofft, dass J. K. Rowling sich vielleicht doch noch einmal hinsetzt und uns mit neuen Geschichten aus der magischen Zauberwelt begeistern wird. Als ich dann hörte, dass ein „achter“ Teil rauskommen sollte, war ich Feuer und Flamme und konnte nicht glauben, dass das wirklich passieren sollte. Als ich dann jedoch hörte, dass es in Form eines Theaterstücks erscheinen sollte, wurde meine Vorfreude ein bisschen geschmälert, auch den Preis von 20 Euro empfand ich als zu hoch. Nachdem das Buch dann erschienen war und ich die ersten Stimmen von einigen Booktubern und Freunden gehört hatte, wurde ich immer unentschlossener, ob ich mir das Buch holen sollte. Einige redeten in den höchsten Tönen von der Geschichte, andere bezeichneten sie als Müll. Ich wartete also erst einmal ab, dass das Buch auf Deutsch erschien und wünschte es mir zum Geburtstag, doch auch als ich es hatte, verspürte ich nicht den Drang, es sofort zu lesen. Mir war klar, dass ich es auf jeden Fall lesen würde, denn es ging ja schließlich um Harry Potter, aber trotzdem hatte ich Angst, dass es meine Erinnerungen an die restlichen Bücher negativ beeinflussen könnte. Da das Buch als Skript für ein Theaterstück geschrieben ist, war es relativ schnell zu lesen. Theoretisch hätte man das Buch an einem Abend beenden können, trotzdem las ich es über mehrere Tage hinweg, was schon darauf hindeutete, dass es mir leider nicht so gut gefallen hat, wie ich erhofft hätte.
Die Form des Buches war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, da es sich eben wirklich nicht wie ein Roman lesen lässt, doch wenn man sich einmal darauf eingelassen hatte, störte es nicht mehr so doll. Die Geschichte spielt 19 Jahre nachdem Harry, Hermine und Ron Voldemort besiegt haben. Die drei sind mittlerweile erwachsen, arbeiten in der magischen Welt und haben Kinder, deshalb ging ich davon aus, dass die Geschichte sich hauptsächlich um die Kinder drehen würde, dem war aber nicht so. Entgegen meiner Erwartungen war dies doch sehr ausgeglichen, im Nachhinein betrachtet, hätte ich vermutlich doch lieber mehr über die Kinder erfahren, denn die Erwachsenen waren meiner Meinung nach nicht gut getroffen. Manche Charaktere haben ganz untypisch gehandelt und geredet, weshalb es mir schwer fiel, diese mit den früheren Büchern in Verbindung zu bringen. Vielleicht lag dies auch zusätzlich an der verwendeten Sprache, die übertrieben modern und hip wirkte. Das Beste an dem ganzen Buch war Scorpius, er war mein Lieblingscharakter und hat viel neuen Wind in die Geschichte gebracht. Die Grundidee der Story fand ich an sich wirklich gut, deshalb finde ich es umso trauriger, dass der Rest mich nicht überzeugt hat. Auch das Ende kam für mich viel zu schnell und wirkte nicht sehr realistisch. Insgesamt kam es mir leider eher so vor, als würde ich eine Fanfiction lesen, daher gebe ich dem Buch 1,5 Sterne.


http://www.carlsen.de/